Was den Wert eines Einfamilienhauses bestimmt
- Grundstück: Größe, Zuschnitt, Lage und Bodenwert – oft ein großer Teil des Gesamtwerts
- Baujahr und Bauweise: Massivbau, Fertighaus, Holzbau
- Modernisierungen: Dach, Fenster, Heizung, Dämmung, Bäder, Elektrik – sie verlängern die Restnutzungsdauer
- Energetischer Zustand: Heizungsart und Energiebedarf beeinflussen heute spürbar, was Käufer zahlen
- Grundriss und Wohnfläche: Nutzbarkeit, Keller, ausgebautes Dachgeschoss
- Nebengebäude: Garage, Carport, Werkstatt
- Rechte im Grundbuch: Wohnrecht, Wegerecht und andere Lasten
Welches Verfahren wir anwenden
Selbst genutzte Häuser bewerten wir in der Regel im Sachwertverfahren, abgesichert durch Vergleichspreise, wo es genügend Verkäufe gibt. Reihenhäuser in einheitlichen Siedlungen lassen sich oft gut im Vergleichswertverfahren bewerten.
Typische Anlässe
- Erbschaft und Übergabe an Kinder – oft mit Wohnrecht der Eltern
- Scheidung – Auszahlung oder gemeinsamer Verkauf
- Pflichtteil und Erbauseinandersetzung
- Verkauf oder Kauf
